Leserbriefe
06. Oktober 2026

„Alternativen zur Abtreibung fördern“

Bei der Zeugung entsteht neues Leben, ein neuer Mensch mit einer eigenen DNA, in der alle Merkmale festgeschrieben sind.

Ich bin mir dessen bewusst, dass eine überraschende Schwangerschaft für Frauen und ihre Partner oft eine große Herausforderung ist. Trotzdem berichten Beratungsorganisationen wie 1000plus, dass mehr als 85 Prozent der Frauen das Kind bekommen möchten, wenn sie eine Lösung für ihre momentanen Sorgen und Probleme finden könnten.

Deshalb muss es ein zentrales Anliegen der Politik sein, dass betroffene Frauen Zugang zu umfassender Information, kompetenter Beratung und unbürokratischer Unterstützung erhalten, damit sie in ihrer individuellen Situation eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen können. Alternativen zur Abtreibung sollten gefördert und gesellschaftlich bejaht werden. Ebenso wichtig sind Angebote für Familien, soziale Hilfen und Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Eltern.
Was wir brauchen ist eine Landesregierung, die die Familien unterstützt und das Leben fördert und schützt. Wir brauchen keine Regierung, die sich einer Kultur des Todes verschrieben hat und steuergeldfinanzierte Infrastruktur für Abtreibungen zur Verfügung stellt.

Hannes Brandacher,
Rohrberg

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