Die Laser-Scanner stehen an sieben Standorten – hier etwa beim Kindergarten. © Gemeinde Kundl
Seit Mitte September sind die stationären Radarkästen an sieben Standorten im Gemeindegebiet freigeschalten. Parallel dazu startete das Projekt „Sicherer Schulweg“ mit freiwilligen Schülerlotsen, die an den Zebrastreifen im Dorfzentrum für sichere Überquerungen sorgten.
KUNDL Bereits im Oktober 2025 berichtete der ROKU über den Beschluss des Kundler Gemeinderats, eine Radarüberwachung einzuführen. Seit 14. September ist es so weit: Als erste Gemeinde Österreichs überwacht Kundl eigenständig die Einhaltung der Tempolimits 30 und 40 km/h im Ortsgebiet. „Die Kosten der Überwachung trägt die Gemeinde, die Vollstreckung der Strafen liegt hingegen bei der Bezirkshauptmannschaft Kufstein“, heißt es von der Gemeinde.
Die insgesamt sieben Radarkästen sind über das Ortsgebiet hinweg verteilt: Darunter im Dorfzentrum, im Bereich beim Kindergarten, bei der Achenbrücken und an Abschnitten der Landestraße. Es ist jedoch immer nur eine Säule aktiv. Kontrollen sind nur an 180 Tagen pro Jahr rechtlich möglich. Da die Laser-Scanner aber keinen Blitz abgeben, weiß man nie, welcher Scanner momentan in Betrieb ist.
Die Gemeinde betont: „Strafen sind kein vorrangiges Ziel. Im Vordergrund stehen Verkehrsberuhigung und dadurch eine erhöhte Sicherheit, weniger Lärm und Umweltbelastung sowie eine nachhaltige Bewusstseinsbildung für Tempo 30 bzw. 40.“
Pünktlich zum Start von Schule und Kindergarten begannen auch die Schülerlotsen ihren Dienst. Sie sichern zusätzlich die Zebrastreifen im Dorfzentrum ab und machen den Schulweg für die Jüngsten noch sicherer.
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