So soll die Kreuzung beim Schuler-Haus umgestaltet werden. Eine „Dorf-Autobahn“ heißt es seitens der Initiative Xund‘s Leben in Kramsach.
Der Verkehr aus Richtung Zentrum und damit alle Einsatz-Fahrzeuge sollen warten, wenn die L211, die bereits jetzt ein Problemfall ist, umgebaut ist…
KRAMSACH Wenig Sinn erkennen die Mitglieder der Bürger-Initiative „Xund’s Leben in Kramsach“ im Um- und Ausbau der Kreuzung Lendbühel (beim Kreisverkehr an der Orts-Einfahrt). Laut den Planungen hätte die Landesstraße Vorrang, was zum Schnell-Fahren verleitet. Einsatz-Fahrzeuge und Verkehr aus dem Dorfzentrum müssten warten!
„Lebens-Gefahr“ ortet so mancher, denn bei Rettungs-Einsätzen geht es leider dann und wann um Leben und Tod. Mehr noch: Wer ins Zentrum will, soll künftig auch durch den Kreisverkehr fahren – und dann wieder zurück. „Schwachsinn“ denken etliche Anrainer.
Problemfall Unterberger-Kreisverkehr
Die L211 in Kramsach ist bereits jetzt mit 20.000 Fahrzeugen pro Tag ein absoluter Problemfall. Zum Vergleich: Brixen erhielt bei 10.000 Fahrzeugen pro Tag um 50 Millionen EURO eine Umfahrung vom Land… Die BI fordert ein Überdenken der Vorrang-Regelung, Tempo 30 km/h, bauliche Maßnahmen zur Tempo-Reduktion und endlich Experten-Planungen für eine Umfahrung, wie in Brixen oder im Zillertal.
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