An der Hauptstraße zum Reintaler See soll eine landwirtschaftliche Direkt-Vermarktung entstehen.

Für Landwirte: Neue Direkt-Vermarktung geplant

Landwirte haben es nicht leicht: Die Arbeit ist schwer und zeitintensiv, die Spannen im Handel sind unter Druck. Direktvermarktung ist oft der beste Weg, für seine Produkte faire Preise zu bekommen. Daher arbeitet der ROFAN-KURIER aktuell an einem Projekt zur Direkt-Vermarktung. Interessierte Landwirte können sich melden...

TIROL/KRAMSACH Kunden wollen ehrliche Produkte, wenn möglich aus der Region. Die Qualität soll passen und das bei kurzen Transport-Wegen, die unsere Umwelt nicht unnötig belasten. Regionale Bauern erfüllen mit ihren Erzeugnissen all diese Ansprüche! Doch Direkt-Vermarktung ist teuer und aufwändig, auch die Werbung kostet Geld… Hier setzt die neue ROFAN-KURIER-Initiative an: In den nächsten Monaten wird in Kramsach, direkt an der Hauptstraße zum Reintaler See, ein kleines Geschäfts-Lokal für Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte entstehen.

Die Idee hinter dem Projekt

Direkt-Vermarktung bedeutet gute Qualität, aber oft auch hohe Investitionen. Kunden wollen den Standort einfach erreichen, wenn möglich gleich in der Nähe parken und müssen auch regelmäßig über das Angebot informiert werden. ROKU-Herausgeber Mag. Christian Mück hat selbst den Facharbeiter-Abschluss und versteht die Sorgen der Bauern: „Wir bieten einen Standort an der Hauptstraße und dazu kostenlose Werbung. Ein kleiner Hof kann sich das kaum leisten. Zudem sind die Anwesen manchmal abgelegen. Hier setzt unsere Initiative an: Gemeinsam mehr erreichen. Mitmachen kann eigentlich jeder Landwirt, für eine überschaubare Regal-Miete. Mir geht es um lokale Wirtschaftskreisläufe, um Versorgungs-Sicherheit und darum, für Landwirte etwas Sinnvolles zu tun.“

Landwirte melden!

Bauern, die sich für das Projekt interessieren, können sich jetzt unter melden oder einfach 05337-66240 anrufen. Der Standort wird in der Folge im ROFAN-KURIER, im Internet sowie in sozialen Medien regelmäßig beworben, was einen gemeinsamen Vorteil darstellt und den Landwirten Aufwand und Kosten dieser Art abnimmt. So entsteht ein Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Wertschöpfung in der Region. Von jeder Produkt-Gruppe können zu Beginn maximal zwei Anbieter aufgenommen werden...


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