Helmut A. Häusler, Alexandra Pezzei (Gitarre), Hermann Unterberger (Querflöte), GR Ing. Albert Margreiter (Kulturausschuss-Obmann)

Das Ungeheuer von Tirol

Das Ungeheuer von Tirol

KUNDL (klausm) Helmut A. Häusler las am Sonntag 15. September im Vortragsraum der Musikschule Kundl aus dem Kriminalroman „Das Ungeheuer von Tirol“ von Clemens Lindner. Dieses Requiem für einen Mörder handelt von einem Tiroler Frauenmörder und spielt in der Nachkriegszeit. Frauen verschwinden. Vorerst spurlos, dann werden ihre Leichen unter Seinen begraben, abscheulich entstellt, gefunden. Das ganze Land sucht einen Mörder.

Veranstalter dieses spannenden Leseabends mit Helmut A. Häusler war der Kulturausschuss Kundl mit Obmann Ing Albert Margreiter. Musikalisch passend umrahmt haben diesen Abend Alexandra Pezzei (Gitarre) und Hermann Unterberger (Querflöte). Unterstützt wurde GR Margreiter von Susanne Macka, Karoline Jost, Werner Thumer und Helene Astner - sie lieferte das Bufett aus dem Bauernladen. Unter den Besuchern Vize-Bgm Michael Dessl mit Gattin und Musikschulleiter Gerhard Guggenbichler mit Gattin. Der Autor selbst, Clemens Lindner, konnte aus Termingründen bedauerlicherweise nicht persönlich dabei sein, stellte dem Veranstalter aber 10 handsignierte Romane zur Verfügung.

Buchautor Clemens Lindner

Clemens Lindner, Jahrgang 1969, lebt heute in Götzens, liefert seit 1992 literarische Arbeiten und Anthologien für Zeitschriften, hauptsächlich Prosa, aber auch Hörspiele, Lyrik und Theaterstücke. 1999 erfolgte mit der katalanischen Erzählung „Unterm Tibidabo“ die erste Buchveröffentlichung. Hintergrund für diesen Band bildet Barcelona. Danach entstanden hauptsächlich Theaterstücke, welche bei diversen Festivals in Österreich und Italien aufgeführt wurden.

Weiter ging’s für den Autor mit „Peer Gynts Braut“, mit dem Roman „Weißer Mohn“, dem Schauspiel „Viel Schnee in den Bergen“, der Uraufführung von „Floras Game“, dem Roman „Waltherpark“. Derzeit schreibt Lindner an einem Japanroman „Mifune baut sich ein Floß und sticht in See“ und an einem Opernlibretto „Der Kopf des Mordok Halsman“, beschreibt die Zillertaler Alpen des Jahres 1928. Nach mehrjährigem Tokioaufenthalt lebt der Autor nun wieder mit seiner Familie in Tirol und arbeitet im Publikumsdienst des Tiroler Landestheaters.

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