Die Zufahrt zum Projekt soll neben der "Trafik Unterberger" über Gemeindegrund führen.

Debatte wegen Zufahrt zum "Schulerhaus"

Im Frühjahr 2022 sollen die Arbeiten zum Projekt "Schulerhaus" starten, der Baubescheid liegt vor. Kritik kommt von der Opposition bezüglich Zufahrt...

KRAMSACH Seit rund zwei Jahren plant die Firma Walmett den Bau des "Schulerhauses" beim Kramsacher Kreisverkehr. Im Frühjahr 2022 soll es losgehen, Fertigstellung ist für Winter 2023 geplant. Insgesamt entstehen hier 19 Wohnungen zwischen 30 und 100 Quadratmeter.

Dienstbarkeitsvertrag

Zunächst war ein zusätzlicher Kreisverkehr geplant, um die Anlage an die Hauptstraße anzubinden. "Aufgrund von Problemen mit dem Mindestdurchmesser können wir den Kreisverkehr aber nicht umsetzen", sagt Bgm. Bernhard Zisterer (ÖVP). Weil er aber den Baubescheid für das Projekt erlassen hat, bevor die Zufahrt über das Gemeindegrundstück im Gemeinderat beschlossen wurde, kommt nun Kritik von der GFK (Gemeinsam für Kramsach). Es besteht zwar eine Zufahrt, die ist aber künftig nicht nutzbar. Die neue Einfahrt zur Wohnanlage ist neben der "Trafik Unterberger" geplant. Die GFK (Gemeinsam für Kramsach) hält die Vorgangsweise des Bürgermeisters für "nicht rechtskonform", man werde die Staatsanwaltschaft prüfen lassen. Dazu GR Fritz Widmann (GFK): "Im Plan führt die Zufahrt über Gemeindegrund. Das hat zur Folge, dass eine rechtlich gesicherte Zufahrt nicht vorhanden war." "Das haben wir soweit alles juristisch geklärt", erklärt dazu Amtsleiter Mag. Nikolaus Kostenzer im Gemeinderat. Letztendlich war die Mehrheit (ÖVP, FPÖ, GRÜNE) für den Dienstbarkeitsvertrag für die Zufahrt, die GFK stimmte dagegen.


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