Der Freizeitpark Zell am Ziller im Herbst. Das Betriebsjahr 2021 endete pandemiebedingt mit einem finanziellen Minus.Huss

Zell: Freizeitpark braucht Geldspritze

Es war eine hochkarätige Versammlung, die sich Mitte Oktober im Sitzungssaal des Marktgemeindeamtes eingefunden hatte.

ZELL am ZILLER Der Gemeinderat ließ sich von Steuerberater Wolfgang Höllwarth die Bilanz 2021 erläutern. "Die Auslastung ging zurück. Der Abgang beträgt 260.000,– EURO", sagt Höllwarth. Er riet den Mandataren darüber nachzudenken, wie man zusätzliche Einnahmen lukrieren könne. Ferdinand Lechner, Obmann des Tourismusverbandes, appellierte an die Anwesenden: "Wir müssen darüber nachdenken, die Gastronomie auszugliedern, damit wir alles auf die Reihe kriegen". Bürgermeister Robert Pramstrahler konnte dem nur wenig abgewinnen. "Es muss ein entsprechendes Angebot geben. Investitionen in die Vielfalt bedeuten eine Aufwertung", beschrieb er, warum man das so nicht einfach machen könne. Der Gemeinderat Zell am Ziller beschloss für den Abgang aufzukommen.


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