V.l.: NR Hermann Weratschnig (Verkehrssprecher GRÜNE) und Bezirkssprecherin StR Viktoria Gruber (GRÜNE) fordern bessere Abendverbindungen ins Zillertal und ins Achental.

Schafft der Bezirk Schwaz die Mobilitätswende?

Um den steigenden Verkehrszahlen im Bezirk Schwaz entgegenzuwirken, soll vor allem der Öffi-Takt verbessert werden.

BEZIRK SCHWAZ Die Verkehrsleistung ist nach Corona in ganz Österreich wieder angestiegen. Laut dem Tiroler Verkehrsbericht ist der Verkehr im gesamten Tiroler Straßennetz im Jahresvergleich 2022 zu 2021 um 12,1 Prozent gestiegen. Im Bezirk Schwaz bedeutet das einen Anstieg um 15 Prozent am Einfallstor zum Zillertal (Brettfalltunnel). "In 24 Stunden passieren 18.510 Fahrzeuge den Brettfalltunnel", sagt NR Hermann Weratschnig (GRÜNE). Auf der A12 passieren täglich 56.267 Fahrzeuge die Ausfahrt "Schwaz". Auf der Achenseestraße nahm die Anzahl der LKWs um 10 Prozent zu. Täglich passieren 6.664 Fahrzeuge den Messpunkt in Maurach. "Tempo 100 ist weiterhin die Voraussetzung, um weitere LKW-Transitwellen zu stoppen", sagt NR Hermann Weratschnig.

Chancen im Bezirk

Eine konkrete Maßnahme um den steigenden Verkehrszahlen entgegenzuwirken: Den Öffi-Takt verbessern. "Bereits jetzt braucht es eine längst notwendige Taktverbesserung, insbesondere in den Abendstunden im Zillertal und im Achental", sagt NR Weratschnig. Bundesweit ist es das Ziel bis 2040 die Verteilung des Transportaufkommens von 70 auf 54 Prozent im PKW-Verkehr zu reduzieren. Zeitgleich gilt es die Öffi-Zahlen von aktuell 27 auf dann 40 Prozent zu erhöhen.


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