Das Schneehuhn in Tirol zählt zu den Arten, die vom Aussterben bedroht sind.Bill Higham

Greenpeace-Studie: Drastisches Artensterben

Die Greenpeace-Studie "Das stille Sterben: Die Artenkrise in Österreich" zeigt auf, wie drastisch das Artensterben aktuell voranschreitet. In Tirol ist vor allem das Schneehuhn vom Aussterben bedroht.

ÖSTERREICH/TIROL 39 Prozent aller Tierarten Österreichs sind gefährdet. Jedes zweite Wirbeltier ist bedroht. 59 Prozent der Lebensraumtypen in Österreich sind von vollständiger Vernichtung bedroht oder gefährdet. Was den Erhaltungszustand der Schutzgüter betrifft ist Österreich im europäischen Vergleich eines der Schlusslichter. "Das stille Sterben: Die Artenkrise in Österreich": Die neue Studie von Greenpeace zeigt auf, wie drastisch das Artensterben voranschreitet. Die Studie zeigt zudem auf, dass die Artenschutzmaßnahmen der jeweiligen Bundesländer zum Großteil unvollständig und unzureichend sind.

Verankerung in Politik

Nach der Veröffentlichung der Studie fordert Greenpeace von der österreichischen Bundesregierung, Artenschutz als Top-Priorität in der österreichischen Politik zu verankern. "Täglich sterben global 150 Arten aus - mit katastrophalen Folgen für ganze Ökosysteme und schlussendlich genauso für uns Menschen. Dabei spielt auch die Klimakrise eine große Rolle. Denn für bereits gefährdete Tier- und Pflanzenarten werden sich die Bedingungen durch Wetterextreme empfindlich verschlechtern", sagt Lukas Meus, Biodiversitäts-Experte bei Greenpeace Österreich. Die Studie zeigt auf: Alle Arten, wie etwa das Schneehuhn in Tirol, könnten in Zukunft zu den Verlierern der Klimakrise gehören.


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