Manfred Fink, der Geschäftsführer von MM Fassaden, berät Sie gerne!

Behaglichkeit und Raumklima

Wärmedämm-Verbundsysteme erhöhen immer die Innenwandtemperatur der Außenwand und vermindern somit ganz natürlich ein Schimmelrisiko. Ungedämmte Wände sind dagegen im Winter auf der Innenseite relativ kalt.

Warme und feuchte Raumluft kühlt dort ab, und die relative Luftfeuchtigkeit steigt. Bereits ab einer Luftfeuchte von 80 Prozent nimmt das Schimmelpilzrisiko zu. Denn der Pilz braucht neben einem gewissen Maß an Feuchtigkeit nur wenig Nahrung, die er bequem auf der Innenwand findet. Ein gut gedämmtes Gebäude reduziert selbst bei falschem Lüftungsverhalten das Schimmelpilzrisiko, weil es viel weniger kalte und damit feuchte Ecken und Wände im Haus gibt. Wer richtig und konsequent lüftet, hat in der Regel keinen Schimmel im Haus.

Richtig Lüften verhindert Schimmel

Im Zusammenhang mit dem Thema der Wohnbehaglichkeit fällt auch immer wieder die Falschaussage: "Die gedämmten Wände können nicht mehr atmen." Wände können grundsätzlich nicht atmen. Denn der Luftaustausch erfolgt ausschließlich über kontrolliertes Lüften oder unkontrolliert durch Fugen und Ritze.
Bei Letzterem geht viel Wärme und damit Heizenergie verloren. Zudem steigen die Risiken von Bauschäden: Beim Wärmeabfluss dringt auch Luftfeuchtigkeit in diese Fugen und Ritze ein, kondensiert dort durch Abkühlung, und es kann sich an verborgenen Stellen Schimmel bilden. Dies ist bei Verwendung eines WDVS nicht der Fall. Eine moderne, außen liegende Dämmung hält das Gebäude trocken und die Innenoberflächen warm.
Übrigens: Auch im Sommer sorgt die außenseitige Dämmschicht für wohlige Temperaturen im Haus, denn die Hitze bleibt draußen, und drinnen ist es länger angenehm kühl.

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