Die Mühlbichler Musikanten beim Aufspielen in Reith im Alpbachtal.Alexander Naschberger

Mühlbichler Musikanten: Blasmusik und Tradition seit 1987

Seit nunmehr 33 Jahren stehen die Mühlbichler Musikanten auf der Bühne und sorgen für gute Stimmung. 2020 änderte sich aufgrund der COVID-19-Pandemie vieles für die 14 Musiker.

BRIXLEGG Die meisten Mitglieder der Mühlbichler Musikanten spielen bei der ortsansässigen Marktmusikkapelle – andere in Münster und Mariatal. Gespielt wird in der "Egerländer Besetzung" mit vier Trompeten, zwei Klarinetten, zwei Tenorhörnern, zwei Tuben, zwei Hörnern und einem Schlagzeug. Zusätzlich hat man sich in diesem Jahr dazu entschlossen, sich neu zu formieren und eine Harmonika in die Besetzung mit aufzunehmen. Das Repertoire der Mühlbichler Musikanten reicht von böhmischen Melodien über traditionelle Inntaler Klänge bis hin zum einen oder anderen modernen Stück.

Über die letzten 33 Jahre waren sie nicht nur regional, sondern auch im In- und Ausland unterwegs wie unter anderem in Berlin, Kiel, München, Südtirol oder auch beim legendären "Altausseer Kiritog".
Für das nächste Jahr hat man ebenfalls schon einige Auftritte fixieren können. So wird man 2021 beispielsweise beim "Villacher Kirchtag", bei der neu eingeführten "Blechlawine" in Mayrhofen und auch beim traditionellen Kirchtag beim Höfemuseum in Kramsach mitwirken.

Das Jahr 2020 war hingegen ein Schwieriges. Insgesamt standen sieben Spielereien auf dem Programm. Dafür konnte man mehr proben. Mitte des Jahres war es den Mühlbichler Musikanten wieder möglich, unter besonderen Vorkehrungen, regional aufzutreten. So spielte man etwa auf diversen Almen oder bei den "Strawanzer-Montagen" in Reith.

Das Coronavirus prägte somit auch die zahlreichen Musikgruppen, die einen wichtigen Bestandteil der Tiroler Tradition darstellen. Auch wenn das Jahr 2020 nun ohne Blasmusik zu Ende gehen wird, konnten die Mühlbichler Musikanten trotzdem  des öfteren für gute Stimmung sorgen.


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