Diese Kreuzung am Autobahnzubringer in Schwaz soll durch eine intelligente Ampel entschärft werden. Der Verkehr nach Vomp, Stans und Schwaz soll so vor allem in den Stoßzeigten flüssiger werden.

Verkehrslösung für Schwazer Autobahnauffahrt

Das Verkehrschaos auf dem Schwazer Autobahnzubringer soll ein Ende haben. Wie die ASFINAG gegenüber dem ROFAN-KURIER bestätigt, soll der Baubeginn für eine intelligente Ampellösung "innerhalb der nächsten zwei Jahre stattfinden".

SCHWAZ Für Pendler ist der Schwazer Autobahnzubringer der Horror. Hier kann man zu den Stoßzeiten damit rechnen, dass man im Stau steht.
Dass die Bürgermeister hier einen Kreisverkehr wollen, ist kein Geheimnis. Auch eine intelligente Ampellösung wird schon länger angedacht. Nun gibt es eine Entscheidung: "Die Lösung mit einer intelligenten Ampel ist aus verkehrs-technischer und bautechnischer Sicht die optimale Variante. Im Jänner 2019 präsentierte die ASFINAG und das Land Tirol diese Empfehlung den Gemeinden, die dabei große Zustimmung signalisierten", heißt es von Seiten der ASFINAG.
"Alles ist besser als das, was wir jetzt haben", fasst der Stanser Bgm. Mike Huber (ÖVP) die Meinung der angrenzenden Gemeinden Stans, Vomp und Schwaz zusammen. Es wird ja bereits seit 2017 von einer Lösung für das Verkehrsproblem gesprochen.

ASFINAG: "Mehrere Varianten untersucht und geplant"

"Als Baubeginn hat man uns 2021 zugesagt", sagt Huber im Gespräch mit dem ROFAN-KURIER. Das bestätigt auch die ASFINAG: "Der Baubeginn soll in jedem Fall im Laufe der nächsten zwei Jahre stattfinden – in Abhängigkeit der positiven Abwicklung aller notwendigen Behördenverfahren", schreibt Pressesprecher Alexander Holzedl in einem Statement.

Zu den Verzögerungen heißt es: "Die ASFINAG, das Land Tirol und die Gemeinden arbeiten bereits seit Jahren an einer zufriedenstellenden und vor allem nachhaltigen Verkehrslösung. Im Rahmen der Abstimmungen wurden mehrere Varianten untersucht und geplant."
Da man aber auch die Gesamtlösung aus Sicht aller Beteiligten betrachten hätte müssen, sei es zu den Verzögerungen gekommen, heißt es seitens der ASFINAG.