Am 10. Jänner verstarb Erik von Däniken, der Millionen mit seinen Büchern begeisterte, in einem Berner Spital in der Schweiz.
Das Vermächtnis einer umstrittenen Idee
Der Schweizer Bestseller-Autor Erich von Däniken galt als einer der wohl bekanntesten Vertreter der Prä-Astronautik – also der Untersuchung außerirdischer Intelligenz auf der Erde in der Vorgeschichte und im Altertum. Heuer, am 10. Jänner, starb er im Alter von 90 Jahren...
WELT Erik von Däniken war vermutlich der bedeutendste Vertreter der (umstrittenen) Prä-Astronautik. Er war davon überzeugt: Außerirdische Wesen haben die Menschheit in der Vergangenheit besucht und beeinflusst. Demnach seien Aliens die Götter vergangener Kulturen. Das beschreibt er bereits 1968 in seinem ersten Buch „Erinnerungen an die Zukunft.
Theorien brachten Erfolg
Zwar ebneten von Dänikens Werke möglichen Verschwörungstheorien den Weg, doch das hinderte seine Bücher nicht daran, Bestseller zu werden: Insgesamt veröffentliche der 1935 geborene Schweizer über 40 Bücher mit einer weltweiten Auflage von rund 75 Mio. Stück.
Kritik erhalten, Ideen gegeben
Widersprüche zu Dänikens Publikationen waren praktisch schon vorprogrammiert. Archäologen und andere Wissenschaftler kritisierten und belächelten seine Behauptungen vehement. Für die Science-Fiction-Welt waren die Titel jedoch nicht unerheblich: So griff Regisseur Roland Emmerich in der Stargate-Reihe auf einige Theorien von Dänikens zurück. Nach eigenen Angaben von Dänikens inspirierten seine Werke zudem Filme wie „Alien“ oder „E.T.“. Ob das jedoch stimmt, müsste man die Herren Scott und Spielberg wohl selbst fragen...




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