Mag. iur. Anton Frisch teilt seine Meinung zu den Flüchtlingen und der Taliban.unsplash

2015-2021 - Interessante Parallelen

"Wir schaffen das" - anlässlich des Syrienkrieges kam es zu einer noch nie dagewesenen Fluchtbewegung Richtung Deutschland und Österreich von Leuten, die der Einladung Merkels folgten. Die deutsche Bundeskanzlerin ließ uns glauben lassen, nur Facharbeiter und Akademiker würden unser Wirtschafts-und Sozialsystem massiv stärken. Genau das Gegenteil ist bis heute der Fall. Nur mehr die Dümmsten glauben jetzt noch, dass das "g'scheit" war.

Was aber am interessantesten ist, aber nie erwähnt wird, ist die Tatsache, dass die Flüchtlinge und Asylanten ausschließlich Muslime sind. Möchte man eigentlich meinen, die würden in jene Bruder-Länder gehen und von denen aufgenommen werden, in denen Milch und Honig fließt, vor allem das Erdöl - nämlich Abu Dhabi, Dubai, Katar und Saudi Arabien - sieht sich gewaltig getäuscht. Denn die Scheichs en masse, die in Geld geradezu schwimmen, haben rein gar nichts übrig für ihre eigenen Glaubensbrüder. Die flüchten lieber als Asylanten in unsere christlichen Sozialsysteme, die Systeme der Ungläubigen. Und niemand findet daran was auszusetzen, nicht einmal die Medien - wo sind denn da die Gutmenschen, die das eigentlich beklagen müssten, weil eigene Leute damit benachteiligt werden?

Und nun, sechs Jahre später passiert das gleiche Spiel rund um Afghanistan. 20 Jahre, nachdem der Grüne Joschka Fischer die Deutschen erstmals wieder seit 1945 in einen Krieg geführt hat, der 59 tote deutsche Soldaten und Milliarden gekostet hat. Merkel hat aber trotz des Dauerdebakels einer beabsichtigten Demokratisierung von Talibans (eine Schnapsidee) ihre eigenen militärischen Truppen nie abgezogen. Die Deutschen müssen nun Hals über Kopf wie so viele anderen vom Westen bis Ende August geradezu aus Kabul mittels Luftbrücke flüchten. Und unser Bundespräsident (ehemals Grüner Chef) hat in Alpbach nichts Besseres zu tun, als noch für die Aufnahme aus diesem Krisenstaat Afghanistan, den die Talibans  jetzt wieder beherrschen, aufzunehmen.

Und was machen die oben erwähnten muslimischen Länder? Nichts, rein gar nichts - die rühren nicht einmal einen Finger für ihre eigenen Glaubensbrüder und schieben das Problem Afghanistan auf die westliche, christliche Welt. Da die Amerikaner über dem großen Teich und weit weg sind, wird das Problem Afghanistan insbesondere von den linken Gruppierungen und Gutmenschen so zu unserem eigenen herbeigeredet.

Man muss sich nur wundern, warum das alles so läuft - unerwähnt von den Medien.

Mag. iur. Anton Frisch


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