Ein weiteres REHA-Zentrum im Münster schafft zudem mehr Arbeitsplätze.
REHA-Zentrum: Zwei sind besser als eines
In Münster könnte schon bald ein zweites Reha-Zentrum entstehen: Der Gemeinderat hat Mitte November den entscheidenden Grundsatzbeschluss gefasst und damit den Weg für ein weiteres Großprojekt im Gesundheitsbereich geebnet.
MÜNSTER Bereits seit über 14 Jahren hat die Gemeinde Münster mit dem REHA Zentrum eine moderne Einrichtung mit über 20.000 m² Gesamtfläche direkt vor der Nase. Jedoch könnte bald ein weiteres Zentrum hinzukommen. Der Münsterer Gemeinderat stellte bei seiner jüngsten Sitzung Mitte November dafür die Weichen.
Neues Zentrum neben an
Beim "Projekt REHA-Zentrum" handelt es sich um ein komplett neues REHA-Zentrum, wie Bgm. Ing. Thomas Mai, BSc. MBA (TFM) gegenüber dem ROKU erklärte: "Die mögliche Erweiterung ist kein Ersatz, sondern wäre eine ergänzende Weiterentwicklung unseres bereits bestehenden Gesundheitsstandorts. Die medizinische Landschaft verändert sich – die geplante Einrichtung könnte zusätzliche Fachdisziplinen umfassen und damit eine Versorgungslücke schließen, die wir in der Region erkennen." Das in Frage kommende Grundstück dafür befindet sich nord-westlich vom bestehenden Zentrum. Bgm. Mai betonte in der Sitzung mehrmals, dass es jetzt aber nur um den Grundsatzbeschluss ginge: "Heute wird keine Widmung und kein Bebauungsplan beschlossen. Wir entscheiden heute nur über einen möglichen Grundsatz, dass wir uns für ein weiteres REHA Zentrum stark machen."
Verkehrskonzept von Nöten
Zwar sprach sich der gesamte Gemeinderat für das Projekt aus, jedoch gab es Bedenken zum "tauglichen und sachverständigen Verkehrskonzepts", welches als Bedingung für den Grundsatzbeschluss gilt. Vor allem GR Mag. Franz Mair (TFM) bemängelte den Wortlaut und hinterfragte, was die genauen Voraussetzungen für ein solches Konzept seien. "Einen Plan braucht es unbedingt – reine Straßenverbreiterung würde nicht ausreichen", führte er fort.
Der Bürgermeister versicherte jedoch, dass ein mögliches Verkehrskonzept ohnehin die Abstimmung des Gemeinderats überleben muss. Nachdem keine weiteren Bedenken geäußert wurden, stimmte der Gemeinderat einstimmig für den Grundsatzbeschluss.








