Die Umsetzung der Bahnhaltestelle in Münster, geplant auf Höhe des REHA-Zentrums, soll bis spätestens 2030 stattfinden.

Münster: Bahnhaltestelle bis spätestens 2030

Anfang des Jahres richtete Bgm. Thomas Mai einen offenen Brief an die Ministerin Leonore Gewessler zur Bahnhaltestelle, ohne Antwort. Auf Nachfrage von NR Ing. Josef Hechenberger liegen nun erste Antworten vor.

MÜNSTER In einem offenen Brief wandte sich der Münsterer Bürgermeister Ing. Thomas Mai (ÖVP) Ende März an die Bundesministerin Leonore Gewessler (GRÜNE). Der Grund dafür: Mai verdeutlichte der Ministerin in diesem Schreiben die Wichtigkeit der Bahnhaltestelle Münster. Im Moment teilen sich die Gemeinden Münster und Wiesing eine Haltestelle an der Ortsgrenze. "Diese Haltestelle befindet sich rund 2,5 Kilometer außerhalb des Dorfzentrums von Münster und ist daher für die Bevölkerung nicht sinnvoll nutzbar. Zudem ist die Haltestelle sehr veraltet, nicht barrierefrei und bietet nur vier PKW-Parkplätze", sagt Bgm. Mai.

Erster Schritt: Tiroler Vertrag 2

Anfang des Jahres wurde der "Tiroler Vertrag 2" unterzeichnet. Das Land Tirol und die ÖBB investieren rund 240 Millionen EURO für den Bahnausbau. "Der Gemeinde Münster wurde im Rahmen dieses Vertrages der Neubau der Bahnhaltestelle in Zentrumsnähe zugesichert", sagt Bgm. Mai. Ursprünglich sollte der Bau zwischen 2023 und 2025 beginnen. "Derzeit kann ich jedoch keine Anzeichen erkennen, dass dieser Zeitrahmen eingehalten wird", sagt Mai. Da das Schreiben von Mai keine Antwort erhielt, richtete NR Ing. Josef Hechenberger eine Anfrage an die zuständige Ministerin Leonore Gewessler. Aus der Antwort geht hervor, dass die Umsetzung des Projektes bis 2030 stattfinden soll. Eine Grundsatz-Vereinbarung für den Neubau ist noch heuer geplant.


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