Anfang Oktober drehte sich im VZ Komma Wörgl alles rund um das Thema Gesundheit von Jugendlichen.Land Tirol

Wörgl: Erste Tiroler Jugendgesundheitskonferenz

Gesund aufwachsen – das ist mehr als nur eine Wunschvorstellung. In Tirol wird dieses Ziel aktiv gefördert: Jugendliche selbst standen dabei im Mittelpunkt.

WÖRGL Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf gesundes Aufwachsen. Es muss selbstverständlich sein, dass sie Rahmenbedingungen vorfinden, die ein gesundes Heranwachsen ermöglichen. Was also brauchen junge Menschen in Tirol, damit es ihnen gesundheitlich gut geht? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Tiroler Jugendgesundheitskonferenzen. Am 9. Oktober fand die erste ihrer Art im VZ Komma in Wörgl statt.

Jugendliche, Jugendzentren, Schulen und Vereine hatten die Möglichkeit, eigene Gesundheitsprojekte einzureichen und dafür eine finanzielle Unterstützung von bis zu 500,– EURO pro Projekt zu erhalten. Rund 450 Jugendliche im Alter von zwölf bis 20 Jahren aus dem Bezirk Kufstein nahmen an den 19 selbst entwickelten Gesundheitsprojekten teil. Das Ergebnis: Strategien gegen Stress und Leistungsdruck, Möglichkeiten zur altersgerechten Wissensweitergabe und Sportarten, welche die körperliche und physische Gesundheit stärken können.

Martina Steiner, GF von Plattform Offene Jugendarbeit Tirol betonte dabei: "Es ist wichtig, dass Jugendliche nicht nur Zielgruppe, sondern auch Mitwirkende sind. Deshalb braucht es immer Fördergebende, die sich bewusst sind, wie wichtig solche Projekte sind."
Chiara Pichler von der Schülerunion Tirol ergänzte: "Mentale Gesundheit darf kein Tabuthema mehr in der Gesellschaft sein."

Vor Ort anwesend mit den verschiedensten Informationsständen waren unter anderem die FH Gesundheit, der Chorverband, und die Kinder- und Jugendpsychiatrie.


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