Die Flüssigkeit in den Proben-Röhrchen der CORONA-Antigen-Schnelltests ist offenbar hoch giftig. Experten empfehlen Einweg-Handschuhe.

Giftige Inhalts-Stoffe in Antigen-Schnelltests...

Die Flüssigkeit der CORONA-Schnelltests enthält giftige Substanzen, heißt es vom Unternehmer-Netzwerk "Wir EMUs". Das ist offenbar korrekt. Im Beipacktext heißt es, die Tests seien nur "für medizinsche Fachkräfte", man müsse "Schutzausrüstung" tragen...

ÖSTERREICH/TIROL Viele von uns testen sich seit über zwei Jahren mehrmals pro Monat selber auf CORONA, teils mehrmals pro Woche. Kinder testen sich in Schulen selber. Millionen Antigen-Tests wurden und werden in Österreich angewendet...

Giftstoffe in Proben-Röhrchen

Der Vorwurf, die Tests seien "giftig", kursiert bereits seit längerem. Manche Eltern haben ihre Kinder deshalb sogar von den Schulen abgemeldet. Das Unternehmer-Netzwerk "Wir EMUs" hat nun mehrere 10.000,- EURO investiert und genauer nachgeforscht. Man hat die Proben-Flüssigkeit in den Fläschchen der Schnelltests analysieren lassen. Untersucht wurden nicht die Nasen-Stäbchen. Es geht auch nicht um die Flüssikeit der PCR-Gurgel-Tests. Es geht um jene Proben-Flüssigkeit, in der man das Nasen-Stäbchen abstreift. Diese Flüssigkeit ist offenbar hoch giftig, kann DNA-Stränge zerstören und über Augen oder Haut in den Körper eindringen.

Deutsche Schulbehörde sah "keine Gefahr"

Neu ist das Thema nur in Österreich. Bereits 2021 hieß es dazu in Deutschland (nach Kritik an den Tests der Firma ROCHE), die eingesetzten Stoffe (u.a. Tenside) seien in der angewandten Konzentration "gesundheitlich unbedenklich".

Das Kleingedruckte...

Im Beipack-Zettel von SAFECARE Biotech aus Hangzhou, China, heißt es dazu: "Dieser COVID-19 Antigen-Schnelltest ist für medizinische Fachkräfte..." Und weiter: "Tragen Sie beim Testen Schutzkleidung wie Laborkittel, Einweg-Handschuhe und Augenschutz". Ein vom ROFAN-KURIER befragter Experte sieht darin nichts Ungewöhnliches: "Das ist eine Formulierung, um sich vor Klagen zu schützen, ist aber kein Indiz für eine außergewöhnliche Gefährlichkeit." Eine Information über die Inhaltsstoffe bleiben die Hersteller aber schuldig.

Private Untersuchung

Ende September 2022 gab es zum Thema eine Presse-Konferenz des österreichischen Unternehmer-Bündnisses "Wir EMUs", u.a. mit Dr. Madeleine Petrovic (GRÜNE) und Univ.-Prof. Dr. Johann Missliwetz (Gerichtsmediziner). Dabei wurde kritisiert, dass Warnhinweise sowie die Auflistung der Inhaltsstoffe fehlen. Alle getesteten Proben würden laut den Ergebnissen "stark toxische" Inhaltsstoffe aufweisen (https://rumble.com/v1lozbn-pressekonferenz-gifte-in-antigen-schnelltests.html). Dazu sagt der Experte des ROFAN-KURIER: "Auch Benzin hat hoch toxische Inhaltsstoffe. Man sollte Benzin aber nicht trinken! Trotzdem verwenden wir ihn... Ja. Die Proben-Röhrchen enthalten giftige Stoffe. Aber die Menge macht das Gift... Die Flüssigkeit muss ja einerseits das Virus abtöten, aber auch das virale Protein herauslösen, damit man es nachweisen kann. Bei fachgerechter Anwendung besteht meines Erachtens keine Gefahr. Aber man soll diese Flüssigkeit weder trinken, noch über die Hand oder ins Auge schütten. Kinder oder Jugendliche sollen nur unter Aufsicht testen, Einweg-Handschuhe wären sinnvoll..."

Link zur EMUs: https://www.emus.eu/

Autor: Mag. Christian Mück, Rechte: MP MEDIA & POWER GmbH - ROFAN-KURIER


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