Snowboarder mit Einschränkung aus den USA, Italien, Kanada, Spanien, Österreich oder auch aus Holland "racten" in Hochfügen um die besten Plätze.Florian Heymann

Para-Snowboard-Weltcup zu Gast in Hochfügen

Besondere sportliche Leistungen konnten Ende Dezember in Hochfügen bewundert werden: Im Rahmen des Para-Snowboard-Weltcups und Europacups gastierten die weltbesten Snowboarder mit Beeinträchtigung im Freestyle-Paradies Hochfügen.

HOCHFÜGEN In jeweils drei verschiedenen Kategorien starteten Ende Dezember insgesamt 44 Männer und 14 Frauen mit Beeinträchtigung aus verschiedenen Ländern im "Banked Slalom" in Hochfügen. Der Kurs, den es zu bezwingen galt, ähnelte einer Snowboardcross-Strecke. "Es ist großartig zu sehen, was die Frauen und Männer hier leisten. Wir freuen uns sehr, dass die World Para Snowboard Championship bei uns in Hochfügen zu Gast war und sind auch im nächsten Jahr gerne wieder Gastgeber", sagt Ing. Helmuth Grünbacher, GF Skigesellschaft Hochfügen.

Internationales Starterfeld

Bei den Herren gewann der Amerikaner Noah Elliott die Weltcup-Rennen am Samstag und Sonntag in seiner Kategorie LL1 (Lower Limb 1, Amputation ober dem Knie). In den weiteren Kategorien setzten sich Evan Strong (USA, LL2- Amputation unter dem Knie) und Jacopo Luchini (ITA, Upper Limb - hier fahren Athleten, denen etwa ein Arm fehlt) im Weltcup durch. Bei dem ebenso internationalen Feld der Damen gab es in allen Kategorien Doppelsiege: Brenna Huckaby (USA, LL1), Lisa Bunschoten (NED, LL2) und Irati Idiakez Lopez (ESP, UL) entschieden die Weltcup-Rennen für sich. Neben den bereits genannten Nationen waren auch Läufer aus Ländern wie Österreich, Korea, Schweiz, Kanada oder Großbritannien im Einsatz.


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