Schülerinnen in Diskussion mit dem Schulqualitätsmanager der Bildungsdirektion Tirol Mag. Dr. Claudio Landerer und dem stellvertretenden Landespolizeidirektor Mag. Johannes Freiseisen.LPD Tirol / Stephan Huter

Schüler präsentieren Sicht auf digitale Welt

Digitale Aufklärung aus Schülerhand: Tirols Jugendliche präsentierten vor kurzem ihre Beiträge für einen bewussten Umgang mit der digitalen Welt und ihren Medien.

INNSBRUCK/TIROL Im Rahmen des österreichweiten Aktionsmonats „Safer Internet“ veranstaltete die Landespolizeidirektion Tirol am 5. Februar eine Präventionsveranstaltung im Innsbrucker Sicherheitszentrum. 40 Schüler aus ganz Tirol präsentierten dabei ihre Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken der digitalen Welt. Von Mitte Dezember 2025 bis Ende Jänner 2026 beschäftigten sich die Jugendlichen intensiv mit Themen wie Fake News, Cybermobbing, Hass im Netz, Datenschutz, digitaler Manipulation sowie psychischer Gesundheit. Die Ergebnisse wurden in Form von 13 Plakaten umgesetzt.

„Gerade in der weltweiten Debatte um Plattformregulierung und Klarnamenpflicht wird deutlich: Digitale Kompetenz heißt Verantwortung übernehmen. Dieses Projekt zeigt, dass junge Menschen digitale Räume kreativ und reflektiert mitgestalten können“, erklärte Mag. Johannes Freiseisen, stellvertretender Landespolizeidirektor von Tirol.
Kerstin Kuba-Nimmrichter, Mittelschullehrerin, TiBS-DigiCoach und Saferinternet-Trainerin betonte: „Medienkompetenz bedeutet nicht Verbote, sondern Begleitung, Aufklärung und Stärkung der Eigenverantwortung.“

Insgesamt beteiligten sich neun Schulen, 31 Plakate wurden eingereicht, 13 davon für eine Wanderausstellung ausgewählt. Diese wird künftig in allen KAD-Regionen Tirols an öffentlich zugänglichen Orten gezeigt. Die Bildungsdirektion hofft durch die Wanderausstellung das Thema einem breiten Publikum zugänglich zu machen.


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