Die „Auenweide“ in Niederösterreich ist ein gemeinschaftliches Wohnprojekt.Hertha Hurnaus
Wohnen 2035: Wie wohnen wir in Zukunft?
Experten und Politik fragen sich: Wie schaut das Wohnen der Zukunft aus? Energie wurde auch durch politische Entscheidungen in Europa merklich teurer. Die Baupreise sind hoch. Familien werden kleiner. Gemeinschafts-Wohnprojekte sind ein Ansatz für die Zukunft...
TIROL Auch beim Symposium „wohnen morgen“ in Innsbruck standen heuer zukunftsweisende Wohnmodelle und Strategien im Fokus. Dazu der für Wohnbauförderung zuständige LHStv. Philip Wohlgemuth (SPÖ): „Was wir heute im Wohnbau entscheiden, bestimmt, wie Tirol in 20 oder 30 Jahren aussieht. Unser Ziel für die Zukunft ist klar: Langfristig leistbaren, qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Wohnraum für alle.“
In Tirol sind nur 12,4 Prozent der Fläche Dauersiedlungsraum. Da hat die Bodenpolitik eine zentrale Bedeutung. Immer gleich neu zu bauen, ist aber nicht nachhaltig. Das Land fördert daher nicht nur Neubauten, sondern auch Sanierungen. 2025 wurden über 2.100 neue Wohnungen und 20.500 Sanierungen unterstützt.
Beispiel „Baugruppen“
Eine Strategie für die Zukunft sind gemeinschaftliche Wohnprojekte. Dabei werden Projekte, wie etwa ein Mehrparteienhaus, von mehreren Bauwerbern gemeinsam gestaltet und umgesetzt. Dadurch spart man Planungs-Kosten. Auch Anlagen wie Photovoltaik oder Heizräume können gemeinsam genutzt und bezahlt werden. Räume wie Waschküchen, Besprechungs-Räume oder Garten-Bereiche können gemeinsam genutzt werden. Durch den Gemeinschafts-Ansatz wird das Bauen insgesamt günstiger.




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