Bauernbund-Obmann LH-Stv. Josef Geisler, Günther und Monika Köchler, Bezirksbauern-Obmann ÖR Hannes Partl, Bauernbund-Direktor BR Dr. Peter Raggl. TIroler Bauernbund

Bauernbund fordert Herkunfts-Kennzeichnung

Die zentrale Botschaft des Tiroler Bauernbundes lautet: "Schau auf regionale Qualität." Bauernbund-Obmann LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP) will verstärkt auf Bewusstseinsbildung in Sachen Regionalität, Nachhaltigkeit und Herkunfts-Kennzeichnung setzen. 

TIROL "Der Trend zu regionalen Lebensmitteln nimmt zu", sagt Tirols Bauernbund-Obmann LH-Stv. Josef Geisler (ÖVP). Das habe auch die Corona-Krise gezeigt. Das Bewusstsein für regionale Kreisläufe und der Wert des Essens ist gestiegen: Darauf will auch die Kampagne des Bauernbundes "Schau auf regionale Qualität" hinweisen. Durch regionale Produkte werden die Bauernfamilien gestärkt und gleichzeitig die Umwelt geschützt.

"Den meisten von uns ist der Schutz der Umwelt ein Anliegen und wir sind – nicht erst seit Greta Thunberg – für Klimaschutz. Niemand will, dass Tiere gequält werden und alle befürworten Nachhaltigkeit", erklärt etwa der Schwazer Bezirksbauernobmann Hannes Partl. Er sieht mit der Forderung nach einer verpflichtenden Herkunfts-Kennzeichnung vor allem ein Mehr an Transparenz.

60 Prozent der Österreicher achten auf Regionalität

Außerdem schmecke Regionalität besser, ergänzt Monika Köchler vom Köchlerhof in Buch. Viele ihrer Hofbesucher berichten, dass es für sie nichts Schöneres gibt, als ein heimisches Gericht mit saisonalen Produkten aus der Region zu kochen. Gemeinsam mit ihrem Mann Günther konnte sie bereits während der Pandemie einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach heimischen Produkten im Hofladen feststellen.

"60 Prozent der Österreicher wollen genau wissen woher ihr Essen kommt und sind sehr sensibilisiert für die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit", sieht Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl erste Erfolge in den jahrzehntelangen Bestrebungen nach mehr Transparenz im Lebensmittelbereich.

Der Tiroler Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunfts-Kennzeichnung der Lebensmittel in Handel und Gemeinschaftsverpflegung. "Denn mehr Regionalität heißt gleichzeitig weniger Tiertransporte und jeder Konsument kann selbst entscheiden, welche Art der Landwirtschaft er will", erklärt Bauernbunddirektor Raggl.


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