Die Ögghöfe im Kaunertal sind ein Beispiel für gelungenen Ensembleschutz in Tirol.Land Tirol

Landesrat Tratter: "Postkarten-Motive erhalten!"

Von den malerischen Orts- und Stadtzentren bis hin zu den zahlreichen historischen Bauernhäusern, die flächendeckend in ganz Tirol zu finden sind – das Stadt- und Ortsbildschutzgesetz (SOG) des Landes Tirol schützt dieses wertvolle baukulturelle Erbe.

TIROL Um den bestehenden Schutz auch in Zukunft zu gewährleisten und zu erweitern, wurden auf Initiative des zuständigen Landesrates Johannes Tratter (ÖVP) nun wesentliche Anpassungen im Gesetz vorgenommen, die vom Landtag beschlossen wurden. "In allen Regionen gibt es historische Gebäude, die das typisch tirolerische Landschaftsbild prägen. Mit den Neuerungen im SOG (Stadt- und Ortsbildschutz Gesetz, Anm.) setzen wir in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt ein Ausrufezeichen, um diese über die Landesgrenzen hinaus bekannten 'Postkartenmotive' auch für unsere nachkommenden Generationen zu erhalten", ist Tratter von der Initiative überzeugt.

Bereits in 13 Tiroler Gemeinden stehen gür das Ortsbild prägende Gebäude und Gebäudegruppen in insgesamt 21 Schutzzonen. Damit wird vor allem gewährleistet, dass bauliche Maßnahmen – vorwiegend das äußere Erscheinungsbild betreffend – nur unter bestimmten Aspekten durchgeführt werden können. Zudem wird es in Zukunft umfassende Bestandserhebungen geben, damit kulturlandschaftliche Ensembles – Objekte bäuerlicher Architektur mit kulturhistorischer Bedeutung – schützenswert werden. "Jede und jeder kennt die vielen alleinstehenden historischen Gebäudegruppen außerhalb von Ortskernen, die das Landschaftsbild prägen. Auch diese werden in Zukunft durch das SOG im Zuge des Ensembleschutzes erhalten", erklärt LR Tratter.


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